Diskriminierung erkennen und wahrnehmen
Da Diskriminierung am Arbeitsplatz viele verschiedene Formen annehmen kann, ist es manchmal schwierig, sie als Opfer oder als Kollegin bzw. Kollege zu erkennen. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für mögliche Formen von Diskriminierung am Arbeitsplatz:
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Verletzende Witze von Kolleginnen, Kollegen oder Vorgesetzten;
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Keine Chancen auf eine Beförderung erhalten;
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Ein geringeres Gehalt als Kolleginnen oder Kollegen in derselben Position erhalten;
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Entlassen werden, weil man schwanger wird oder ist;
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Nicht eingestellt werden aufgrund der eigenen Herkunft oder äußerer Merkmale.
All dies sind Beispiele für negative Diskriminierung. Das Gegenteil ist positive Diskriminierung, bei der bestimmte Gruppen bevorzugt behandelt werden.
Menschen, die diskriminiert werden, zeigen häufig Verhaltensänderungen. Sie können sich zum Beispiel plötzlich aus dem sozialen Kreis ihrer Kolleginnen und Kollegen zurückziehen oder versuchen, bestimmten Kolleginnen oder Kollegen aus dem Weg zu gehen. Manchmal führt Diskriminierung auch zur Bildung von Grüppchen am Arbeitsplatz. Dies geht häufig mit Ausgrenzung oder sozialer Isolation einher. Wenn Sie dies bei einer Kollegin oder einem Kollegen bemerken, könnte mehr dahinterstecken.